BV Veendam vs. FC Volendam 2:2
BV Veendam

BV Veendam
vs.
FC Volendam 2:2

FC Volendam

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KNVB - Niederländischer Fußballverband
Voetbal International

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Letztes Spiel: Borussia Dortmund vs. AJ Auxerre 27.09.2002, De Langeleegte , Gouden Gids Divisie
Nächstes Spiel:  Borussia Dortmund vs. Borussia Mönchengladbach

Ticket
3400 Zuschauer

Der BV Veendam gehört im niederländischen Sport zu den eher kleinen Lichtern. Zwei Jahre lang konnte De Langeleegte  - SeitentribŁne man bislang in der Ehrendivision spielen, 1986/87 als SC Veendam und 1988/89 als SBV Veendam, aber das eigentliche Zuhause der Kicker aus der Provinz Groningen ist in der Ersten Division, wo man auch zur Zeit seinem Geschäft nachgeht. Ähnliches gilt in abgeschwächter Form für die heutigen Gäste vom FC Volendam, die zwar eine zweistellige Zahl von Jahren in der Top-Division hinter sich haben - zuletzt zehn Spielzeiten in Folge von 1987 bis 1997 -, dabei aber nie große Erfolge verbuchen konnten und inzwischen wieder dauerhaft im Zweitligafußball heimisch zu sein scheinen, auch wenn man sich immer mal wieder - erfolglos - in der Aufstiegsrunde versuchen durfte. Der FV Volendam ist übrigens die 1977 ausgegliederte Profifußballabteilung der RKSV, der Roomse-Katholieke Sportveriniging Volendam - einer in den protestantischen Niederlanden sicherlich auch eher seltenen Variante eines Sportclubs.

Die heutige Partie ist über weite Strecken eher dürftig, wobei die Vorteile recht eindeutig De Langeleegte  - Hintertorbereich auf den Seiten der Gäste liegen. So geht der FC Volendam auch zweimal in Führung, bringt sich dann aber mit Unachtsamkeiten in der Defensive selbst um den verdienten Sieg. Dabei wird man wohl besonders mit dem ersten Ausgleichstreffer hadern, der in der Schlußminute der ersten Halbzeit fällt und mit etwas konsequenterer Abwehrarbeit sicherlich zu verhindern gewesen wäre. Der Treffer zum 2:2 ist dann übrigens das schönste Tor des heutigen Tages, als ein Stürmer des BVV aus der Drehung abzieht, das Leder sicher auch mit ein wenig Glück voll trifft und unhaltbar in die Maschen des Gästetores jagt. Ein Remis war übrigens am heutigen Tag das wohl unwahrscheinlichste Resultat, haben doch beide Teams in den bisherigen fünf Saisonspielen bislang noch kein Unentschieden zu verbuchen gehabt, aber irgendwann ist ja bekanntlich immer das erste Mal.

In Veendam gibt es einen kleinen Fanblock, der seinen Platz hinter dem Tor hat und von dort aus immer De Langeleegte  - SeitentribŁne von Nahem mal wieder mit Sprechchören und recht kontinuierlich per Getrommel unterstützt. Darüber hinaus bleibt es eher ruhig, auch wenn die Ausgleichtreffer - besonders der zum Endstand - lautstark bejubelt werden. Ein paar Gästefans haben sich auch die Mühe gemacht, vom IJselmeer ins Friesland zu kommen, und sich auf der Hintertortribüne gegenüber niedergelassen. Auch sie machen gelegentlich mal per Sprechchor auf sich aufmerksam, ohne wirklich groß aufzufallen. Auch im Support zeigt sich auf beiden Seiten, daß man nicht zu den Spitzenteams zählt, sowie daß sich das durchaus auf die Popularität der heutigen Kontrahenten niederschlägt. Bejubelt werden in Veendam übrigens die Tore, die der AZ Alkmaar in der Ehredivisie gegen den FC Groningen erzielt, hier scheint man also eine innerfriesische Rivalität zu sehen, die aber vermutlich aus Groningen, wenn überhaupt, eher halbherzig erwidert wird.

Das Stadion Langeleegte verfügt auf den Längsseiten über Tribünen für je 3000 De Langeleegte  - Blick ins Richtung Heimkurve Zuschauer, die wie so häufig in den Niederlanden erhöht aufgebaut und mit gelben und dunkelgrauen Sitzen ausgestattet sind, die den Vereinsnamen ergeben. Die Haupttribüne ist dabei im mittleren Bereich mit einem dahinterliegenden Gebäude zusammengebaut, das zur Betreuung von VIPs und Sponsoren ausgegelegt ist. Nur im zentralen Bereich ist die Überdachung an aus dem Gebäudedach ragenden Metallpfeilern aufgehängt und kommt ohne Stützpfeiler im Sichtbereich aus, die sowohl im äußeren Bereich der Haupttribüne als auch auf allen anderen Tribünen zum Abstützen der Tribünendächer nötig sind. Deutlich weniger ausgebaut sind die Hintertorbereiche, die über Tribünen verfügen, bei denen auf eine Erhöhung verzichtet wurde und die gerade mal je 350 Zuschauern Platz bieten und so vergleichsweise wenig zur Gesamtkapazität beitragen. Dazu kommt noch eine einfache Anzeigetafel mit Laufschrift, auf der immer wieder die Zwischenstände der parallel laufenden Partien eingeblendet werden, und eine Flutlichtanlage, die ein klein wenig schwach auf der Brust ist und für eine etwas schummrige Beleuchtung sorgt, obwohl der BVV fast (?) nur freitags zu seinen Heimspielen antritt.


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