FC Wanderslust Süsterseel

FC Wanderslust Süsterseel
vs.
SV 1910 Brachelen 0:2

SV 1910 Brachelen

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Letztes Spiel: Phönix Halver vs. TuS Deuz 9.6.2016, Heidestadion, Kreisliga Heinsberg A1
Nächstes Spiel:  Viktoria Manheim vs. SpVgg Kirch-Grottenherten

50 Zuschauer

Der FC Wanderslust Süsterseel ist ein Fußballverein aus der Gemeinde Selfkant der am westlichsten gelegenen Stadt Deutschlands. Der ungewöhnliche Vereinsname hat den Verein im Rahmen einer entsprechenden Serie sogar Heidestadion einmal auf die Titelseite des Internetangebots des DFB gebracht - man erklärt ihn damit, dass die Spieler in der Anfangsphase des Vereins von der Kirche, wo man eigentlich zur Messe hätte gehen sollen und seine Fußballschuhe versteckt hatte, zum Platz wandern mussten, bevor man dem runden Leder hinterherjagen konnte. Man selbst hat übrigens angeblich vorher gar nicht realisiert, wie selten der Vereinsname ist - dass die genutzte Webadresse fc-wanderslust.de deutschlandweit eindeutig ist, hat dann wohl auch niemandem zu denken gegeben. Heute kickt man jedenfalls in einem Nachholspiel der Kreisliga A gegen den SV Brachelen, um zwei Tage vor dem letzten und abschließenden Spieltag seiner Liga dafür zu sorgen, dass die Spielzeit tatsächlich am Sonntag abgeschlossen werden kann.

Bei angenehm warmen Temperaturen findet der entsprechende Sommerkick statt, was wohl verständlich ist, da Heidestadion es für beide Kontrahenten zum einen nicht mehr wirklich um etwas geht und man außerdem wie erwähnt in zwei Tagen noch einmal ran muss, um die Spielzeit abzuschließen. Nach 13 Minuten heißt es dann 0:1 für die Gäste, wobei die Heimabwehr nicht sonderlich viel Widerstand leistet und sich einen Rüffel von Torhüter Oliver Mobers einfängt, der freilich auch nicht das allerbeste Bild abgibt. Dieser Treffer - erzielt von David Katthagen - scheint lange auch den Halbzeitstand zu markieren, aber kurz vor der Pause ist es Tim Siemons, der auf 0:2 erhöht. Im zweiten Abschnitt tut sich nicht mehr das meiste bis auf eine Herausstellung gegen Süsterseel, das die letzte Viertelstunde zu zehnt herumbringen muss.

Das Heidestadion ist von zwei Seiten aus erreichbar - der Karl-Arnold-Straße im Süden und der Straße Fichtenhain im Norden, wobei der südliche Zugang über eine Stichstraße zwischen Gebäuden hindurch erfolgt und eine Baumreihe zwischen Platz und Straße dafür sorgt, dass er von letzterer aus so gut wie gar nicht zu erkennen ist. Es handelt sich um einen einfachen Sportplatz, auf dem auf Heidestadion Naturrasen gekickt wird. Prunkstück des Platzes ist sicherlich das brandneue Vereinsheim auf der nördlichen Längsseite, das von außen mit dem Vereinsnamen der Hausherren geschmückt ist und 2011 eingeweiht werden konnte. Zum Teil sind noch Fragemente einer früheren Aschebahn zu erkennen, die allerdings in den Kurven unterbrochen ist, um Kleinfeldplätze für das Training anzulegen - auf einer Seite mit Aschebelag und Flutlicht. Etwas irritierend ist noch ein Schild auf der Südseite, mit dem Hunden untersagt wird, hier ihr Geschäft zu verrichten, das sich nirgendwo am Platz wiederholt. Sind die Hunde auf der anderen Seite von Natur aus sauberer oder dürfen sie die Nordseite als Toilette benutzen? Spekulationen dazu sind Tür und Tor geöffnet...

Heidestadion

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