VfL Wolfsburg

VfL Wolfsburg
vs.
Borussia Dortmund 0:3

BVB 09

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Letztes Spiel: TSV Schott Mainz vs. TSG Hoffenheim II 19.08.2016, VW-Arena, Bundesliga
Nächstes Spiel:  1. FC Heinsberg-Lieck vs. Germania Teveren

Ticket
30000 Zuschauer

Am ersten Spieltag der Spielzeit 2017/18 der Fußball-Bundesliga kommt es zum Aufeinandertreffen von Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg, einer Partie, bei der Schwarz-Gelb zuletzt VW-Arena regelmäßig die Nase vorne hatte. In den letzten beiden Spielzeiten hat es vier Siege für den BVB gegeben, in denen eine aufaddierte Tordifferenz von 15:2 für die Westfalen erspielt wurde - an die Spielzeit davor erinnert man sich dagegen in Wolfsburg gerne, denn da blieben die Wölfe nicht nur mit 2:2 (in Dortmund) und 2:1 in der Bundesliga gegen den heutigen Gegner ungeschlagen, sondern feierte den größten Triumph über die Borussia nach Abschluss der Ligasaison, als der VfL in Berlin mit 3:1 triumphierte und den DFB-Pokal in die VW-Stadt holte - und das nach einem frühen 0:1-Rückstand. Nach einer recht verkorksten Saisonvorbereitung wollen die Gastgeber also heute zurück in die Spur kommen und mit einem Heimsieg in die Spielzeit starten, während man beim BVB sicherlich nichts dagegen hätte, der Siegesserie gegen die Grün-Weißen noch ein fünftes Spiel anzuhängen.

Die Gäste finden eindeutig besser ins Spiel und setzen Wolfsburg von Beginn an unter Druck. Gegen phasenweise hilflos wirkende Hausherren steht sich der Ballspielverein zunächst eher mit Abstimmungsproblemen selbst im Weg als Probleme mit der Wölfe-Abwehr zu haben. Nach VW-Arena 23 Minuten sind auch die behoben und man kommt nach einem schönen Spielzug zum FÜhrungstreffer, den der US-Amerikaner Christian Pulisic für den BVB erzielt. Fünf Minuten später heißt es dann auch schon 0:2, als Marc Bartra aus etwas abseitsverdächtiger Position schön ins Eck schlenzt - den zur Spielzeit neu eingeführten Videobeweis kann Schiedsrichter Robert Hartmann wegen technischer Probleme nicht heranziehen. Im zweiten Abschnitt ändern sich die Verhältnisse nicht - Wolfsburg bleibt erschreckend schwach und der BVB diktiert das Geschehen und könnte höher gewinnen als mit dem 3:0, zu dem Pierre-Emerick Aubameyang in der 60. Minute den letzten Treffer beisteuert. Auch so reicht es für den BVB, um als Tabellenführer aus dem Startspieltag zu gehen, was allerdings keinerlei Standortbestimmung ist - zu schwach war der heutige Gegner, der in dieser Form eher in der Abstiegszone zu Hause sein dürfte als in den angepeilten Europapokalplätzen und die heutige Partie sicherlich möglichst schnell vergessen will.

Zum Auftakt präsentieren beide Fanseiten ihre wenig schmeichelhafte Meinung über den DFB, was sich auch über das Spiel hinweg immer wieder einmal in Wechselgesängen zwischen BVB- und WOB-Anhang fortsetzt. In der Folge gibt es vor allem bei den Gästen gute Stimmung - VW-Arena angesichts des Spielverlaufs kein Wunder, während man auf WOB-Seite immer leiser wird und in der letzten Viertelstunde zu einem großen Teil gar nicht mehr anwesend ist, sondern den Heimweg antritt. Bei den Dortmundern ist die Stimmung am Ende sportlich euphorisch, in anderer Hinsicht gab es aber das eine oder andere Haar in der Suppe. So eine (vermutlich nicht von allen als solche empfundene) Auseinandersetzung mit Magdeburg-Fans in der Bahn, eine für viele mühsame Anreise wegen Problemen und Verspätungen auf eben jener Bahnstrecke, Auseinandersetzungen mit dem Ordnungsdienst und der Polizei wegen des Versuchs, Werbebanden mit Transparenten zu überhängen und der Weigerung des Wolfsburger Ordnungsdienstes, als BVB-Anhänger erkennbaren Menschen den Zugang zu im Vorfeld der Partie im benachbarten Sparkassen-Stadion ausgetragenen Spiel der zweiten Mannschaft des VfL gegen den Namensvetter aus Osnabrück.


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